Kurz gefasst
Zahlungen in Telegram anzunehmen ist eine Einstellung am Projekt und keine zusätzliche Schaltfläche. Der Kanal hängt am Projekt; steht es auf dem Telegram-Bot, führt der Zahlungslink einer Rechnung als Deeplink in den Paymos-Bot. Dort wählt der Zahler Asset und Netzwerk, erhält Einzahlungsadresse und QR-Code und liest den Status im Gespräch mit. Eine gehostete Zahlungsseite hat dieses Projekt nicht, und seine Rückkehr-URLs sind, sofern gesetzt, Telegram-Links. Ein Paymos-Konto braucht der Zahler nicht.
Ein Paymos-Projekt auf dem Telegram-Kanal nimmt Zahlungen im Chat entgegen. Der Zahlungslink einer Rechnung führt als Deeplink in den Paymos-Bot: Der Zahler öffnet ihn in Telegram, wählt Asset und Netzwerk, erhält eine Einzahlungsadresse samt QR-Code und liest den Status mit, ohne das Gespräch zu verlassen.
In diesem Verkauf taucht keine Website auf. Der Zahler braucht kein Paymos-Konto, und der Kanal ist auch keine Wahl je Rechnung: Er wird am Projekt festgelegt, und jede Rechnung darunter verhält sich gleich.
Zu einem Telegram-Bot-Projekt gehört keine gehostete Zahlungsseite. Es gibt keine hinter dem Bot und keine daneben als Rückfallebene, und die Rückkehr-URLs sind, sofern sie gesetzt sind, Telegram-Links — der Verkauf bleibt in der App, in der der Kunde ohnehin schon war.
Das liest sich wie ein Wegfall, bis man fragt, was eine Webseite in einem Verkauf zu suchen hatte, der im Gespräch stattfindet. Auf dem Telegram-Kanal wird die Zahlung dort gezeigt, wo der Kunde ohnehin steht; die Seite wird nicht durch etwas anderes ersetzt, sie kommt auf dieser Strecke schlicht nicht vor.
Welche Wege offenstehen, wenn eine Website existiert, klärt dieser Leitfaden. Hier geht es um die Ebene darunter: was der Telegram-Kanal ist, was er wegnimmt und was er genau dort lässt, wo es vorher war.
Was heißt es, Krypto-Zahlungen in Telegram anzunehmen?
Krypto-Zahlungen in Telegram anzunehmen heißt, dass die Zahlung in einem Chat mit einem Bot stattfindet statt auf einer Webseite. Telegram beschreibt seine Bots als kleine Anwendungen, die vollständig innerhalb der Telegram-App laufen — es gibt für den Zahler nichts zu installieren und kein zweites Produkt zu lernen.
Der Ablauf einer Paymos-Zahlung in diesem Chat ist kurz. Der Händler schickt den Zahlungslink, der Zahler öffnet ihn in Telegram, und der Bot übernimmt den Rest: zuerst Asset und Netzwerk, dann Einzahlungsadresse und QR-Code, dann der Status.
Mitbringen muss der Zahler Telegram und ein Wallet, in dem das gewählte Asset liegt. Mehr verlangt Paymos ihm nicht ab — kein Konto, keine Website auf dem Weg dorthin und nichts, was für diese eine Zahlung neu eingerichtet werden müsste.
Wo wird der Kanal entschieden?
Der Kanal ist eine Eigenschaft des Paymos-Projekts. Er wird einmal festgelegt, jede darunter erstellte Rechnung erbt diese Einstellung, und ein Projekt steht auf genau einem Kanal — halb auf dem einen und halb auf einem anderen gibt es nicht.
Eine Paymos-Rechnung trägt deshalb keinen eigenen Kanal. Wer eine anlegt, wählt keinen Kanal, und kein Feld im Aufruf bietet diese Wahl an, weil das Projekt die Frage beantwortet hatte, bevor es die Rechnung gab.
Für alles, was die Paymos-API anspricht, gehört das vor die erste Rechnung und nicht danach. Aufbau der Anfrage und Form der Antwort bleiben die dokumentierten; nur die payment_url darin zeigt auf ein anderes Ziel, je nachdem, welches Projekt die Rechnung ausgestellt hat.
Eine Bestellbestätigung, die dem Kunden eine Webseite ankündigt, beschreibt auf einem Telegram-Bot-Projekt also das Falsche. Der Text rund um den Link gehört dem Händler, und er muss zu dem Kanal passen, auf dem das Projekt steht.
Was tritt an die Stelle der gehosteten Seite?
Auf einem Telegram-Bot-Projekt ist die payment_url einer Rechnung ein Deeplink in den Paymos-Bot. Er verhält sich wie jeder andere Link — er wird verschickt, angetippt und weitergeleitet wie jeder andere —, und was sich beim Antippen öffnet, ist Telegram.
Telegram dokumentiert das Format dahinter. Ein Bot-Link hat die Form https://t.me/<bot_username>, ein Parameter von bis zu 64 Zeichen darf mitreisen, und der Bot erhält ihn in dem Moment, in dem sich der Chat öffnet, ohne weiteres Zutun des Nutzers.
Darunter liegt keine Seite. Ein Telegram-Bot-Projekt hat keine gehostete Zahlungsseite, der Bot ist also keine Hülle um einen Checkout, den es zusätzlich im Web gäbe — für dieses Projekt wurde die Web-Fassung nie angelegt.
Für den Händler heißt das, dass er nichts vorhalten muss, was Paymos gar nicht ausliefert. Es gibt keine zweite Adresse, die man Kunden ohne Telegram nennen könnte, und keine Seite, deren Aussehen sich getrennt vom Bot einstellen ließe.
Was macht der Zahler im Bot?
Zuerst wählt der Zahler Asset und Netzwerk. Der Paymos-Bot antwortet mit einer Einzahlungsadresse und einem QR-Code, und diese beiden Angaben stehen am Anfang, weil erst sie zusammen einen Zahlungsweg ergeben; keine von beiden ist für sich vollständig.
Ein Asset allein benennt noch kein Ziel, deshalb fragt der Paymos-Bot nach beidem. USDT über Tron und USDT über Ethereum sind getrennte Überweisungen an getrennte Adressen, und genau davor schützt den Zahler die zweistufige Auswahl.
Den QR-Code zeigt der Paymos-Bot, weil das Wallet meist eine zweite App auf demselben Telefon ist. Das Scannen erspart den Schritt, eine Adresse von Hand zwischen zwei Apps zu tragen und sie anschließend Zeichen für Zeichen zu prüfen.
Dann sendet der Zahler die Überweisung aus seinem Wallet, und der Zustand der Rechnung wandert weiter. Wo dieser Zustand auf einem Telegram-Bot-Projekt abzulesen ist und wie lange er bis zur Bestätigung braucht, steht im nächsten Abschnitt.
Wo verfolgt der Zahler den Status?
Auf einem Telegram-Bot-Projekt verfolgt der Zahler den Status in Telegram. Es ist dieselbe Oberfläche, die nach Asset und Netzwerk gefragt und die Einzahlungsadresse geliefert hat; während der Bestätigung liegt also kein Teil der Zahlung an einem anderen Ort.
Bezahlen heißt auf jedem Kanal, den Zahlungsbildschirm zu verlassen. Der Zahler wechselt ins Wallet, sendet und kommt zurück — auf einem Telegram-Bot-Projekt heißt Zurückkommen, das Gespräch mit dem Paymos-Bot wieder zu öffnen und dort den aktuellen Stand zu lesen.
Die Wartezeit dazwischen kann der Händler nicht verkürzen. Die Bestätigungstiefe folgt dem Netzwerk und dem Betrag der Zahlung; wie lange eine Paymos-Rechnung bis zur Bestätigung braucht, gehört damit der Chain, und der Kanal entscheidet allein darüber, wo der Zahler diese Zeit verbringt.
Ein Gespräch verträgt diese Wartezeit besser als eine Seite. Wer den Chat zwischendurch verlässt, verliert nichts; die Rechnung steht weiter im Verlauf, und der Zahler findet sie über die Chatliste wieder, statt einen Link erneut suchen zu müssen.
Braucht der Zahler ein Paymos-Konto?
Nein. Für eine Zahlung in Telegram braucht der Zahler kein Paymos-Konto, und im Ablauf wird ihm auch keines im Hintergrund angelegt. Wer den Link öffnet, ist Kunde für die Dauer einer einzigen Zahlung.
Auf der Checkout-Seite von Paymos gilt dasselbe: Der Zahler wird nicht nach einer E-Mail-Adresse gefragt und durchläuft für eine Zahlung keine Identitätsprüfung. Das Paymos-Konto gehört dem Händler, und der Zahler bleibt Zahler.
Auf dem Telegram-Kanal wiegt das schwerer als auf einer Website. Ein Verkauf im Gespräch ist meist eine kurze Entscheidung, und eine Registrierung mittendrin wäre eine zweite Entscheidung, die der Kunde nie treffen wollte — getroffen, während das Wallet schon offen daneben wartet.
Umgekehrt entsteht bei Paymos damit auch kein Kundenprofil. Wer ein zweites Mal kauft, wird über die eigenen Aufzeichnungen des Händlers wiedererkannt und nicht über ein Konto, das der Zahler für die erste Zahlung hätte anlegen müssen.
Wo landet der Zahler nach der Zahlung?
Die Rückkehr-URLs eines Telegram-Bot-Projekts sind Telegram-Links, sofern sie überhaupt gesetzt sind. Wer über einen Chat gekommen ist, wird nach Telegram zurückgeschickt statt aus der App hinaus, in der er gerade bezahlt hat.
Die Art des Ziels liegt fest, welches Ziel es ist, nicht. Der konkrete Telegram-Link wird am Projekt hinterlegt, ganz so, wie auf jedem anderen Kanal die Adressen für Erfolg und Fehlschlag am Projekt hinterlegt werden.
Für ein Geschäft, das in Telegram verkauft, schließt das den Kreis. Der Kunde kam aus einem Chat, zahlte in einem Chat und kehrte in einen zurück, und an keiner Stelle dieses Verkaufs wurde ein Browser geöffnet.
Was die Systeme des Händlers lesen, bleibt trotzdem der Webhook und nicht die Ankunft des Zahlers in Telegram. Die Rechnungsereignisse von Paymos, jedes mit HMAC-SHA256 signiert, melden einen Zustandswechsel; eine Rückkehr-URL meldet nur, dass jemand irgendwohin gegangen ist.
Was unterscheidet das vom Link im Chat?
Einen Zahlungslink nach Telegram zu schicken, ist Verteilung. Der Telegram-Kanal ist dagegen der Ort, an dem die Zahlung selbst stattfindet, und beides wird ständig verwechselt, weil eine Paymos-Rechnung in beiden Fällen als Link in einem Chat beim Kunden ankommt.
Der Link auf eine gehostete Seite reist durch alles — E-Mail, SMS, ein Support-Ticket, eine Telegram-Nachricht, ein Rechnungs-PDF. Tippt der Kunde ihn an, öffnet sich der gehostete Checkout im Browser, denn darauf zeigt die payment_url auf jedem anderen Kanal.
Der Link eines Telegram-Bot-Projekts öffnet stattdessen den Bot. Die Nachricht darum herum kann identisch aussehen, im selben Chatfenster und vom selben Absender, und trotzdem gehört alles nach dem Antippen zu einem anderen Teil des Produkts.
Die Probe ist, was nach dem Antippen passiert, und nicht, wie die Nachricht aussah. Öffnet sich ein Browser, kam die Rechnung von einem anderen Kanal, gleich in welcher App der Link ankam; läuft die Zahlung im Gespräch weiter, steht das Projekt auf dem Telegram-Kanal.
Was bleibt in Telegram unverändert?
Der Telegram-Kanal entscheidet, wo eine Zahlung gezeigt wird, nicht, wie sie verarbeitet wird. Unter dem Bot läuft dieselbe Mechanik wie auf jedem anderen Kanal, und das ist zu benennen, weil "keine gehostete Seite" breiter klingt, als der Satz gemeint ist.
Eine Paymos-Rechnung ist auf jedem Kanal dasselbe Objekt. Sie trägt Betrag, Frist und Zustand; eine Überzahlung wird vollständig gutgeschrieben, und die Toleranz bei Unterzahlung bleibt, was das Projekt eingestellt hat. Wie eine Rechnung zwischen diesen Zuständen wandert, ändert der Bot nicht.
Auch das Geld verhält sich hinter dem Bot gleich. Das Paymos-Guthaben wird in dem Asset gutgeschrieben, das der Zahler gesendet hat, und je Asset über alle Netzwerke hinweg geführt; es gilt der Satz aus der Preisliste, 1,0 % je abgerechneter Rechnung im Standardpreis.
Dasselbe gilt für alles, was ein Entwickler anfasst. Der Webhook-Vertrag ist dieselbe signierte Zustellung mit denselben Ereignisnamen, und die Bestätigungstiefe wird weiterhin aus Netzwerk und Betrag gelesen statt aus dem Kanal.
Auf welchem Kanal sollte ein Projekt stehen?
Die Weiche liegt dort, wo der Kunde steht, wenn er sich zur Zahlung entschließt: Ein Telegram-Bot-Projekt passt zu einem Schaufenster, das ein Gespräch ist; wer auf einer Seite oder an der Theke steht, führt keines. Wofür sich die Chat-Variante eignet, steht auf der Seite zum Telegram-Checkout.
Vier Fragen entscheiden das, und keine davon braucht eine Paymos-Rechnung.
- Wo steht der Kunde, wenn er zahlen will — in einem Telegram-Chat, in einem Kanal oder auf Ihrer eigenen Website?
- Braucht der Verkauf eine Zahlungsseite mit Ihrem Logo und Ihren Farben? Diese Seite kommt mit dem gehosteten Checkout, den ein Telegram-Bot-Projekt nicht hat.
- Welches Ihrer Projekte trägt diesen Verkehr? Der Kanal hängt am Projekt, die Antwort ist also ein Projekt und keine Kampagne.
- Was liest das Ergebnis? Derselbe Webhook-Endpunkt wie sonst auch.
Ehrlich beantwortet, sieht der Telegram-Kanal danach nicht mehr nach einem kleineren gehosteten Checkout aus. Er ist eine Einstellung am Projekt, die die ganze Zahlung in die App verlegt, in der der Kunde schon war — und welchen Weg eine Krypto-Zahlung darunter nimmt, ändert sich dadurch nicht.
| Was der Zahler antrifft | Jeder andere Kanal | Telegram-Bot-Kanal | |
|---|---|---|---|
| Der Zahlungslink der Rechnung | Gehostete Zahlungsseite | Deeplink in den Paymos-Bot | |
| Wo gezahlt wird | Auf einer Seite im Browser | Im Chat mit dem Bot | |
| Eine gehostete Zahlungsseite | Ja | Für dieses Projekt keine | |
| Wo der Status abgelesen wird | Auf der offenen Seite | Im Gesprächsverlauf | |
| Rückkehr-URLs, sofern gesetzt | Webadressen | Telegram-Links | |
| Paymos-Konto für den Zahler | Nicht nötig | Nicht nötig |
Häufige Fragen
Kann eine Rechnung im Bot öffnen und die nächste auf einer Webseite?
Innerhalb eines Projekts nicht. Der Kanal gehört dem Projekt und nicht der einzelnen Rechnung, deshalb öffnet jede Rechnung dieses Projekts auf dieselbe Weise — beim Telegram-Bot-Projekt der Bot, auf jedem anderen Kanal die gehostete Seite.
Was ist der Zahlungslink auf einem Telegram-Bot-Projekt?
Ein Deeplink in den Paymos-Bot. Der Händler verschickt ihn wie jeden anderen Link; unterschiedlich ist nur, was sich beim Antippen öffnet.
Hat ein Telegram-Bot-Projekt trotzdem eine gehostete Zahlungsseite?
Nein. Zu einem Telegram-Bot-Projekt gehört keine solche Seite, und der Bot ist auch keine Hülle um eine.
Braucht der Zahler ein Paymos-Konto?
Nein. Er öffnet den Link, wählt Asset und Netzwerk und sendet die Überweisung aus dem eigenen Wallet. Ein Paymos-Konto entsteht dabei nicht.
Wo landet der Zahler nach der Zahlung?
Die Rückkehr-URLs eines Telegram-Bot-Projekts sind, sofern gesetzt, Telegram-Links. Der Zahler bleibt also im Messenger, statt auf eine Webseite hinausgeschickt zu werden.
Woran erkennt mein System, dass gezahlt wurde?
Am Webhook, genau wie auf jedem anderen Projekt. Die Rechnungsereignisse und die HMAC-SHA256-Signatur darauf ändern sich mit dem Kanal nicht.
Ändern sich in Telegram Bestätigungszeiten oder Gebühren?
Nein. Die Bestätigungstiefe folgt Netzwerk und Betrag, und es gilt der Satz aus der Preisliste — 1,0 % je abgerechneter Rechnung im Standardpreis.
Wann der Telegram-Kanal NICHT passt
- Steht Ihr Käufer schon auf einer Produktseite, kostet der Weg in den Messenger einen zusätzlichen Sprung. Jeder andere Kanal lässt die Zahlung dort, wo die Entscheidung gefallen ist.
- Soll der Verkauf auf einer Seite mit Ihrem Logo und Ihren Farben stattfinden, kommt diese Seite mit dem gehosteten Checkout. Ein Telegram-Bot-Projekt hat keine, die sich gestalten ließe.
- Entsteht die Rechnung im Checkout eines CMS-Shops, sitzt der Käufer mitten in einer Bestellung im Browser. Ein Link, der einen Messenger öffnet, ist nicht die Fortsetzung, die dieser Ablauf erwartet.
- Öffnet ein Teil Ihrer Kunden Telegram gar nicht erst, gibt es auf einem Telegram-Bot-Projekt keine Webseite als Rückfallebene. Nehmen Sie diese Verkäufe über einen anderen Kanal an.
Quellen
- 1. Telegram — Deep linking for bots (accessed 2026-08-16)
- 2. Telegram — Bots: an introduction for developers (accessed 2026-08-16)
- 3. Paymos Dokumentation — Gehosteter Checkout (accessed 2026-08-16)
- 4. Paymos Dokumentation — Webhooks (accessed 2026-08-16)
Zuletzt geprüft 16. Aug. 2026


